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Presseerklärung zum Polizeibericht - hier: Anstieg der Missbrauchsfälle

Anfrage der LINKEN im Kreistag zeigt offensichtlich Wirkung

Stärkere finanzielle Unterstützung von freien Trägern für Missbrauchsprävention gefordert

Die Medien im Kreis berichten heute über den Bericht der Kreispolizei zur Kriminalitätsentwicklung im Rhein-Erft-Kreis. Danach seien die Straftaten allgemein gesunken. Es habe aber einen erheblichen Anstieg an sexuellen Missbrauchsfällen von Kindern und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gegeben. Die Polizei habe reagiert und eine neue Ermittlungsgruppe mit zehn Beamten eingerichtet.

Hierzu erklärt Hans Decruppe, der Fraktionsvorsitzende DIE LINKE. im Kreistag: „Noch im Dezember letzten Jahres erhielt die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag von der Kreispolizei eine nichtssagende Auskunft zum Thema Vorsorge und Aufklärung zu Sexualverbrechen. Zu der von uns konkret gestellten Frage, wie viele Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde in besonderer Weise für die Bearbeitung und Ermittlungen von Sexualstraftaten an Kindern qualifiziert oder ausgebildet seien, konnte sie keine Zahl nennen. Jetzt teilt die Kreispolizei mit, dass sie eine neue Ermittlungsgruppe mit zehn Beamten eingerichtet habe, die ausschließlich für Missbrauchsermittlungen zuständig sei. Das ist sehr zu begrüßen. Der Druck der LINKEN durch Anfragen im Kreistag zeigt offensichtlich Wirkung. Allerdings muss sich auch in den ebenfalls für die Bekämpfung von Kindesmissbrauch zuständigen Jugendämtern der Städte was ändern. Auch dort fehlt es an ausreichendem und insbesondere an ausreichend qualifiziertem Personal. DIE LINKE. im Kreistag fordert zudem die deutlich stärkere finanzielle Unterstützung von freien Trägern, die in der Missbrauchsprävention im Kreis tätig sind. “

Anhang: Antwort der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft vom 05.12.2019 auf die Anfrage der Kreistagsfraktion DIE LINKE zur Vorsorge und Aufklärung zu Sexualverbrechen an Mädchen und Jungen

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