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Tatsächliche Arbeitslosigkeit im August 2017 im Rhein-Erft-Kreis

DIE LINKE. im Kreistag sieht akuten Handlungsbedarf angesichts der Erwerbslosigkeit im Rhein-Erft-Kreis. Zu den offiziellen Zahlen von 17.031 kommen im August noch weitere, nicht gezählte Erwerbslose hinzu, so z.B. ältere Erwerbslose ab 58 Jahren, Ein-Euro-Jobber, Teilnehmer an Weiterbildung oder anderen Maßnahmen. Diese werden in den offiziellen Arbeitslosenzahlen nicht erwähnt. Ohne die Tricksereien sind aber tatsächlich nach Zahlen der Arbeitsagentur 20.722 Menschen erwerbslos, d.h. 3.691 oder 20% mehr als offiziell genannt.

DIE LINKE. im Kreistag sieht akuten Handlungsbedarf angesichts der Erwerbslosigkeit im Rhein-Erft-Kreis. Zu den offiziellen Zahlen von 17.031 kommen im August noch weitere, nicht gezählte Erwerbslose hinzu, so z.B. ältere Erwerbslose ab 58 Jahren, Ein-Euro-Jobber, Teilnehmer an Weiterbildung oder anderen Maßnahmen. Diese werden in den offiziellen Arbeitslosenzahlen nicht erwähnt. Ohne die Tricksereien sind aber tatsächlich nach Zahlen der Arbeitsagentur 20.722 Menschen erwerbslos, d.h. 3.691 oder 20% mehr als offiziell genannt.

Der Fraktionsvorsitzende Hans Decruppe erklärt hierzu: „Nicht nur, dass die Erwerbslosenzahlen nur minimal gesunken sind. Die Bundesregierung unternimmt alles, um ihr Scheitern in der Arbeitsmarktpolitik zu verschweigen. Es werden einfach Menschen aus den Statistiken herausgenommen, um die ungerechte Arbeitsmarktpolitik zu beschönigen. Das ist ein Skandal und gehört aufgeklärt.“ Besonders gravierend sei, dass die Hartz IV-Quote sich im Rhein-Erft-Kreis auf hohen Niveau verfestigt hat. So weist die offizielle Statistik im heute veröffentlichten Bericht der Agentur für Arbeit für den Rhein-Erft-Kreis 39.013 Hartz-IV-Bezieher in 18.818 Bedarfsgemeinschaften aus. Decruppe fordert deshalb, das Schönreden zu beenden und endlich zu handeln. DIE LINKE setzt sich für eine gerechtere Arbeitsmarktpolitik ein. Hierzu gehöre insbesondere eine aktive Arbeitsmarktpolitik, u.a. durch Schaffung eines „Sozialen Arbeitsmarktes“ für Langzeitarbeitslose im Wege eines öffentlichen und öffentlich geförderten Beschäftigungssektors.

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